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EU? Wie werden bei so vielen verschiedenen Ländern und Interessen eigentlich Entscheidungen getroffen? Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts fand für die 10. Klassen am Donnerstag, den 12.Februar eine Exkursion nach Straßburg statt, um das dortige Europa-Parlament zu besichtigen. Nach einer ungefähr 90-minütigen Fahrt im Reisebus durften alle Schüler*innen in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Wegen des doch recht regnerischen und kalten Wetters zogen es die meisten vor, die Zeit in gemütlichen Cafés und Läden zu verbringen, einige besuchten auch die beeindruckende Kathedrale, ein Wahrzeichen der französischen Stadt. Nach den zwei Stunden in der Stadt begann jedoch schon der Besuch im Europa-Parlament. Nach der Passierung der Sicherheitsschleuse erfuhr man einiges über das Gebäude an sich und die Geschichte der EU. Ein weiteres Highlight war das Gespräch mit dem SPD-Abgeordneten René Repasi, der trotz seines, wie man erfuhr, ziemlich stressigen Terminplans diverse Fragen zu seiner Arbeit und politischen Ansichten beantwortete. Zum Schluss folgte noch die Besichtigung des Plenarsaales, bevor die Rückfahrt nach Karlsruhe begann.
Charlotte Heix (10c)
Ein Bericht über die Exkursion der 9. Klassen des Bismarck-Gymnasiums zur KZ-Gedenkstätte Neckarelz
Am 11. Februar 2026 verließen wir – die neunten Klassen des Bismarck-Gymnasiums – den gewohnten Schulalltag und machten uns auf den Weg zu einer Vergangenheit, deren Folgen bis zu uns in die Gegenwart reicht. Zusammen mit Frau Ilg, Frau Schweikert und den Herren Markowitsch, Mijatovic und Wasner fuhren wir nach Neckarelz – einem Ort, der für die enge Verknüpfung von Industrie und systematischer Menschenverachtung im Nationalsozialismus steht. Vor Ort führten uns ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte über das Gelände des ehemaligen Lagers und erklärten uns alles sehr verständlich und engagiert.
Bereits bei unserer Ankunft schien das Wetter die Schwere des Themas zu spiegeln: Regen, aufgeweichte Wege, klamme Kälte. Und während wir wussten, dass uns am Nachmittag ein warmer Bus wieder heimbringen würde, wurde uns auf dem sog. „Goldfischpfad“, den die Inhaftierten damals täglich gehen mussten, bewusst, dass es für die Häftlinge damals kein Entkommen gab. Unter dem Tarnnamen „Projekt Goldfisch“ wurden ab 1944 Tausende KZ-Häftlinge gezwungen, einen stillgelegten Gips-Stollen zu einer unterirdischen Anlage auszubauen. Sie mussten Gänge erweitern, Fels abtragen, betonieren, Gleise verlegen und technische Infrastruktur für die geplante Verlagerung der Flugzeugmotorenfertigung von Daimler-Benz schaffen. Die Motoren selbst produzierten sie nicht; sie schufen unter extremen Bedingungen die Voraussetzungen – in einem System der Ausbeutung und Vernichtung durch Arbeit.
Die Führungen machten die Geschichte greifbar. Am eindringlichsten wirkte unter vielen anderen Dingen ein unscheinbares Blatt Papier, eine handgeschriebene Speisekarte, auf der Gefangene Gerichte wie Kastaniencreme, Braten und Obsttorte notierten – alles Speisen, die sie nie erhielten. Während sie tatsächlich nur dünne Suppe und Essensreste bekamen, stellten sie sich diese Mahlzeiten vor, um dem ständigen Hunger und der Not wenigstens in Gedanken etwas entgegenzusetzen. Auch andere erzählte Einzelschicksale machten die Zahlen erlebbar und begreifbar. Der Gang durch den Matsch war somit mehr als eine Wanderung. Das Gehen im “Goldfischpfad” wird zu einer Körpererfahrung: Hunger, Atemlosigkeit, Todesangst waren hier keine Lehrbuchbegriffe mehr, sondern die bittere Realität eines Alltags, der auf Vernichtung durch Arbeit angelegt war.
Gerade heute ist ein solcher Besuch notwendig. Wenn extremistische und menschenverachtende Ideologien wieder laut werden oder die Verbrechen der NS-Zeit relativiert werden, begreift man, wie wichtig historisches Bewusstsein ist. Die Exkursion war daher weit mehr als ein Unterrichtsgang – sie war eine eindringliche Erinnerung daran, dass Freiheit, Demokratie und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind.
– Daniel Harzbecker
Beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik konnte das Bismarck-Gymnasium zahlreiche Preise erzielen. Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde!
J. Lichtenwalter
Das Bismarck-Gymnasium hat eine lange Geschichte. 1586 von Markgraf Ernst Friedrich als höhere Bildungsanstalt in Durlach gegründet, zog es 1724 in die neugegründete Landeshauptstadt Karlsruhe mit um und wurde 1803 in „Lyceum“, später in „Großherzoglich Badisches Gymnasium“ umbenannt. Seit rund 150 Jahren ist das Gymnasium in der Bismarckstraße beheimatet, seit 1938 trägt es seinen heutigen Namen.
Eng verbunden mit dieser Geschichte ist auch die des bedeutsamen Buchbestands, der über viele Jahrhunderte Grundlage für die Ausbildung der Schülerschaft war. Für Unterrichtszwecke besaß das Gymnasium immer schon eine eigene Bibliothek, die zeitweise von den Landesherren eigene Bücherzuwendungen und Geldzuschüsse erhielt. Dem heutigen Gebäude angeschlossen ist auch ein eigener Bibliotheksanbau. Dem Profil eines humanistischen Gymnasiums gemäß umfasste der Buchbestand vor allem Werke der klassischen Philologie und der Religion für die propädeutischen Studien der späteren Pfarrer, aber auch moderne Sprachen, Geschichte, Geographie, Philosophie, Naturwissenschaften und Mathematik waren vertreten.
Nach dem 2. Weltkrieg waren bedeutsame Werke aus der Historischen Bibliothek in die 1944 zerstörte Badische Landesbibliothek und an die Landeskirchliche Bibliothek in der Blumenstraße abgegeben worden. Dazu gehörten syrische oder äthiopische Bibelausgaben, ein syrischer und ein arabischer Pentateuch oder auch ein in Hamburg 1694 gedruckter arabisch-lateinischer Koran. In der theologischen Spezialbibliothek der Landeskirche schienen die teils sehr seltenen und kostbaren Bücher in orientalischen Sprachen, die schon das Gymnasium vorzugsweise für die Vorbereitung auf ein Theologiestudium angeschafft hatte, wohl am besten aufgehoben.
Heute sind im historischen Bibliotheksgebäude des Bismarck-Gymnasiums vor allem noch Schulbücher des 19. und 20. Jahrhunderts untergebracht. Die älteren Bestände, ca. 8.500 Bände, hat die Schule in den 1950er-Jahren und dann noch einmal 1970 an die Badische Landesbibliothek abgegeben. Diese war in der Lage, die Bücher angemessen konservatorisch zu betreuen, professionell für die Nutzung erschließen und der Allgemeinheit verfügbar zu machen. Mit den verbliebenen Büchern, rund 8.000 Bände hauptsächlich aus dem Bereich der Altphilologie, hat das Bismarck-Gymnasium 2012 seine Historische Bibliothek eröffnet.
Am vergangenen Donnerstag wurden die Bestände aus der Landeskirche an die Badische Landesbibliothek übergeben und der historische Buchbestand des Bismarck-Gymnasiums damit wieder vereint. Die gemeinsame Pressekonferenz mit Vertreter*innen aller drei Institutionen zeigte zum einen den Wert der Historischen Bibliothek, zum anderen aber auch die Zusammenarbeit dreier wichtiger Karlsruher Institutionen.
Foto: Mareike Ritter (stellvertretende Referatsleiterin des Evangelischen Archivs Baden und Württemberg), Henning Ohst (stellvertretender Leiter der Abteilung Sammlungen der BLB) und Schulleiterin Julia Hartenstein (von links) führen die historische Schulbibliothek wieder zusammen. (Foto: T. Markowitsch)
Am Samstag, den 10.01.2026, besuchte die 7a gemeinsam mit der Musiklehrkraft Frau Clusmann und der Klassenlehrerin Frau Schweikert das Badische Staatstheater Karlsruhe und erlebte dort die Oper„Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Für viele war es die erste Begegnung mit einer Opernaufführung, also ein besonderes Erlebnis, das mit Interesse und Freude aufgenommen wurde.
Am 28. Januar 2026 fand das Finale im Schulschach für den Bezirk Karlsruhe statt. Ausrichter für die unteren Altersklassen war das Bismarck Gymnasium, wie schon in den Jahren zuvor.
In drei Wettkampf-Gruppen traten insgesamt 28 Teams verschiedener Schulen an. Von unserer Schule waren elf dabei, darunter befanden sich sehr viele Neulinge (Gruppe Fünftklässler). Das Turnier verlief insgesamt reibungslos, und wir haben wieder einmal unter Beweis gestellt, dass man bei uns sehr gut Schach spielen kann.
Wir spielten wie gewohnt in der Aula, die den über hundert Teilnehmenden Platz bietet. Turnier-Leiter waren Herr Gabriel und Herr von Roth vom Bismarck-Gymnasium sowie Herr Lindl vom Gymnasium Neureut, der uns dankenswerterweise unterstützte: er managte die knifflige Gruppe WK „IV“ (Sechst- und Siebtklässler), die mit 14 Teams im speziellen Modus „Schweizer System“ schwer zu koordinieren war. Herr von Roth kümmerte sich um die Moderation und die Koordination des gesamten Turniers. Herr Gabriel kümmerte sich um die Wettkampf-Gruppen „V“ (Fünftklässler) sowie „M“ (Mädchen). Über den Fortschritt wurden die Anwesenden per großformatige Tabelle an der Pinwand bzw. per Beamer informiert.
Am 2. Februar 2026 traf der Seminarkurs Recht Herr Dr. Janisch, den in Karlsruhe ansässigen Rechtskorrespondenten der Süddeutschen Zeitung und konnte spannende Einblicke in die Welt des Rechtsjournalismus erhalten.
Nachdem Herr Dr. Janisch am Bismarck-Gymnasium eingetroffen war und sich sowohl er als auch wir einander vorgestellt hatten, sprach er im Gespräch mit uns über verschiedene Aspekte seines Werdegangs und seiner Arbeit. Unter anderem beschrieb er uns seinen täglichen Arbeitsalltag und die verschiedenen Aufgaben, um die er sich kümmern muss, aber erklärte uns auch seinen spannenden Werdegang, der vom Jura-Studium über die Arbeit bei verschiedenen (Lokal-)Zeitungen zu seinem Job als Rechtskorrespondenten der Süddeutschen Zeitung führte. Auch besonders spannende Fälle, die er in der Vergangenheit als Journalist begleiten durfte, und die sich oft über mehrere Jahre hinwegzogen, beschrieb er uns. Außerdem sprach er über die Rolle seines Berufs und wie diese sich, beispielsweise durch KI, in der Zukunft verändern könnte, und klärte uns in diesem Zusammenhang auch über seinen Umgang mit potenziell desinformativen Quellen und Hate gegen ihn als unabhängigen Journalisten auf. Auch über konkrete rechtliche Fragen, über die Herr Dr. Janisch bereits in der Süddeutschen Zeitung geschrieben hatte, diskutierte er mit uns, wie beispielsweise über die Frage eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens, woraus sich eine produktive Diskussion entwickeln konnte.
Abgesehen von diesen eher auf ihn und seine Arbeit ausgerichteten Teilen des Gesprächs ging Herr Dr. Janisch außerdem auf unsere konkreten Pläne in Bezug auf unsere Seminararbeiten ein, die wir in den nächsten Monaten schreiben werden müssen. Er unterhielt sich mit uns über die sehr breit gefächerten juristischen Fragestellungen der Arbeiten, die von der Frage der Legalität von Abtreibungen bis hin zur Möglichkeit des Entziehens von Sozialleistungen reichen, und gab uns wertvolle Tipps und Anregungen, die uns bei der Recherche und dem Verfassen der Arbeiten sicher helfen werden.
Insgesamt war der Besuch von Herr Dr. Janisch für alle Beteiligten eine interessante und lehrreiche Begegnung, die uns gut einen guten Einblick in die Arbeitsweise eines Rechtsjournalisten geben konnte. Wir danken Herr Dr. Janisch für seine Zeit und seinen Besuch am Bismarck-Gymnasium!
Am Montag den 19.01.2026 durfte der Seminarkurs Recht der Jahrgangsstufe 1 die Rechtsredaktion der ARD beim SWR besuchen.
Dort haben wir von Frank Bräutigam einen Einblick in seine Arbeit und hinter die Kulissen bekommen. Auch wir selber durften ausprobieren, wie es ist, eine Radioansprache einzusprechen oder von einem Teleprompter abzulesen.
Wir haben viele interessante Einblicke gewinnen sowie Erfahrungen sammeln dürfen und bedanken uns recht herzlich bei Herrn Bräutigam und dem SWR für die Chance einmal die Arbeit der Rechtsredaktion vor Ort kennenzulernen.
Annegret John, J1
In der 5. Klasse hat die jetzige 6a es geschafft, den ersten Preis für die höchste Teilnehmerzahl beim 24h-Lauf zu gewinnen: 100 Euro für die Klassenkasse und einen zusätzlichen Wandertag. Wir hatten einen tollen Tag mit einem super ausgestatteten und von den Schülerinnen und Schülern organisierten Frühstückstisch und anschließendem Schlittschuhfahren bei der Winterzeit Karlsruhe. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir Klassenlehrer hoffen natürlich, diesen Preis auch dieses Jahr zu bekommen.
Danke an die Klasse für ihr Engagement sagen
J. Izsak und P. Shea